Die Entwicklung des Markenzeichen
- Schuhe "schauen" sozusagen aus der Froschperspektive in die Welt;die neuartige Schuhpaste schützte wirklich vor Wasser wie die Haut des Frosches auch
- und man schmückte sich gerne mit adligen Attributen in jeglicher Form. So stand neben dem 'königlichen Frosch' auf einer der ersten Erdal -Dosen auch der Hinweis: im Privatgebrauch an Fürstenhöfen
Kein anderer Markenartikel wurde sowohl der Bildmarke als auch dem Namen nach so bekannt und verlangt wie Erdal. Zwischen den Weltkriegen fand die Ware, die ebenso oft mit Rotfrosch wie auch mit dem Namen Erdal bezeichnet wurde, reißenden Absatz.
Bis 1961 schmückte ein ziemlich mürrisch dreinblickender Bursche Deutschlands meistgekaufte Schuhcreme. Dies änderte sich erst durch Wechsel innerhalb der Geschäftsführung. Der Frosch sollte die optimistische Haltung des gesamten Betriebes im Hinblick auf die Zukunft ausdrücken. Ergebnis: Nun lachte er, der naturalistische Frosch!
Im neuen Konsumzeitalter, dem Wirtschaftswunder der sechziger Jahre, wandelte sich vieles - auch Bildmarken: Frosch und Wortmarke wurden nun auf modern getrimmt. Folgende Merkmale sollte der Firmengraphiker in Bezug auf Aussehen und Aussagekraft dem neuen Logo auf den Leib zeichnen:
- plakativ
- stilisiert
- Optimismus ausstrahlend
- vorwärtsstrebend
- optimal zu verkleinern (die feinen Linien des alten Frosches verschwammen)
- einfarbig
Als ein Hauptgestaltungsmerkmal aller Erdal Produkte bürgt dieses neugestaltete Logo nun seit 1971 für 'Markenqualität im Zeichen des Frosches'.
1903
1918
1961
1971
